In der neuen Folge des VAUNET-Podcasts „Radio.trifft.Politik“ spricht Podcast-Host José Narciandi mit Dr. Christiane Schenderlein, medienpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, über die drängenden Zukunftsthemen für das Privatradio.
Wie will die CDU für fairen Wettbewerb im dualen Mediensystem zwischen privatem und öffentlich-rechtlichem Rundfunk sorgen? Warum lehnt die CDU die Werbeverbotspläne für Lebensmittel von Bundesernährungsminister Cem Özdemir ab? Und wie kann die Zukunft der Radioverbreitung technologieneutral und marktgerecht gestaltet werden?
Diese Fragen standen im Fokus der neuen VAUNET-Podcast-Folge mit der medienpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Christiane Schenderlein.
Dr. Christiane Schenderlein äußert deutliche Kritik an den umfassenden Verbotsplänen des Bundesernährungsministeriums für Lebensmittelwerbung. Ein Werbeverbot sei nicht verhältnismäßig, es fehle die Evidenz sowie eine Gesamtstrategie zur Lösung des eigentlichen Problems: „Wir sind nicht der Ansicht, dass der Staat in die Kühlschränke der Familien hineinregieren sollte.“ Die CDU-Politikerin fordert vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk eine Konzentration auf den Auftrag – „vor allen Dingen Information, Bildung und Kultur“. Unterhaltung sei nur dann erlaubt, wenn sie dem Auftrag diene, kritisiert Dr. Schenderlein mit Blick auf die vielen Popmusik- und Schlagerwellen der ARD, bei denen man sich fragen müsse, „ob das noch zum Auftrag gehört.“ Dr. Schenderlein ist zwar überzeugt, dass DAB+ die Zukunft der Radioverbreitung sei. Gleichzeitig erkennt sie an, dass UKW „auch für das Thema Werbung ein wichtiger Aspekt“ sei, weil Werbeeinnahmen eben nach Reichweite generiert werden. Eine Umstellung von UKW auf DAB+ müsse auch für die Radiosender darstellbar sein.
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ARD & ZDF brauchen eine Strukturveränderung. Radio.trifft…Christiane Schenderlein (CDU) bei YouTube, RTL+ Musik, Spotify, Apple Podcasts/iTunes, Amazon Music/Audible.