VAUNET zur Filmförderung: Selbstverpflichtungen stärken die deutsche Film- und Serienproduktion. Eine gesetzliche Investitionsverpflichtung bleibt ein Irrweg.

Berlin, 13. November 2025 – Der VAUNET bekräftigt anlässlich der gestrigen Anhörung zum „Filmstandort Deutschland“ im Kultur- und Medienausschuss des Deutschen Bundestages:

Unternehmensspezifische, freiwillige Selbstverpflichtungen der Streaming-Anbieter sind die geeigneteren Instrumente, um zeitnah die schnell benötigten Investitionen in den Filmstandort zu realisieren. Die Maximalforderung nach einer gesetzlichen Investitionsverpflichtung beharrt dagegen auf einem langwierigen Prozess mit ungewissem Ausgang. Statt diesen Irrweg zu beschreiten, sollte das positive Momentum der letzten Monate genutzt werden.

Wir brauchen gezielte Anreize für Investitionen am Standort – und zwar mit Tempo und Verlässlichkeit. Deshalb begrüßen wir ausdrücklich das Bekenntnis von Staatsminister Dr. Wolfram Weimer im Bundestag, das Instrument von Selbstverpflichtungen weiterzuverfolgen, um flexiblere Lösungen zu ermöglichen, ohne tief in die Angebotshoheit einzugreifen.

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Hartmut Schultz

Pressesprecher

Tel. 0049 170 4332 832

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