Tag der Pressefreiheit: Private Medien mahnen verlässliche Rahmenbedingungen und besseren Schutz für Journalismus an

Berlin, 30. April 2026 – Anlässlich des Tags der Pressefreiheit am 3. Mai betont der VAUNET – Verband Privater Medien die zentrale Bedeutung freier und unabhängiger Medien für die demokratische Gesellschaft. Angesichts wachsender wirtschaftlicher, regulatorischer und sicherheitsrelevanter Herausforderungen sieht der Verband dringenden Handlungsbedarf, um die Arbeitsfähigkeit privater Medien dauerhaft zu sichern.

Journalist:innen stehen weltweit und auch in Europa zunehmend unter Druck. Anfeindungen, Bedrohungen und Übergriffe erschweren ihre Arbeit und gefährden die freie Berichterstattung. Der VAUNET fordert daher gesetzliche Rahmenbedingungen und politische Anstrengungen, die den Schutz von Medienschaffenden sowie die Rundfunk- und Medienfreiheit konsequent und umfassend gewährleisten.

Claus Grewenig, Vorstandsvorsitzender des VAUNET und Chief Corporate Affairs Officer von RTL Deutschland: „Presse-, Medien- und Rundfunkfreiheit gibt es nicht zum Nulltarif. Unabhängiger, privatwirtschaftlich organisierter Journalismus ist auf verlässliche Refinanzierung angewiesen. Wenn wir die Vielfalt und Qualität medialer Angebote erhalten wollen, brauchen private Medienunternehmen faire Wettbewerbsbedingungen und die Chance, ihre Inhalte auch im digitalen Umfeld nachhaltig zu finanzieren.“

Der Verband weist darauf hin, dass insbesondere die Dominanz globaler Big Tech-Plattformen, Fragen der Refinanzierung journalistischer Inhalte sowie regulatorische Ungleichgewichte den Handlungsspielraum privater Medien­unternehmen zunehmend einschränken. Es gilt, die politischen Rahmenbedingungen auf allen relevanten Feldern so weiterzuentwickeln, dass sowohl die Sicherheit von Journalistinnen und Journalisten als auch faire Wettbewerbsbedingungen gewährleistet werden.

Auch die Mitgliedsunternehmen des Verbands engagieren sich rund um den Tag der Pressefreiheit mit vielfältigen Angeboten zur Stärkung von Medienkompetenz und journalistischem Verständnis. Dazu gehören anlassbezogene redaktionelle Beiträge wie in der Nachrichten­schiene :newstime bei ProSiebenSat.1 oder beim Nachrichtensender ntv ebenso, wie die bundes­weite Beteiligung auch zahlreicher privater Medienanbieter an Initiativen wie #PressefreiheitMachtSchule oder #SchuleFürPressefreiheit. Mit Workshops, Redaktions­besuchen und Praxisformaten vermitteln sie insbesondere jungen Menschen, wie Journalismus funktioniert, wie Nachrichten entstehen und woran sich verlässliche Informationen erkennen lassen. So bieten Radiounternehmen wie die FFH MEDIENGRUPPE Workshops zur Erkennung von Desinformation an oder zeigen, wie Antenne Niedersachsen, die journalistische Arbeit im Alltag – während Formate von RTL Nord und SAT.1 REGIONAL Einblicke in die Entstehung von Fernsehnachrichten geben.

Ganzjährig engagieren sich zudem private Medienunternehmen in der Trägerschaft bundesweit führender Aus- und Weiterbildungsinitiativen wie zum Beispiel der RTL Journalistenschule, um unabhängigen und qualifizierten journalistischen Nachwuchs auszubilden. Auch mit ihrer Mitarbeit in der bundesweiten Initiative zur Förderung der Nachrichtenkompetenz und Medienbildung #UseTheNews, die dem veränderten Medien­nutzungsverhalten jüngerer Generationen Rechnung trägt, wirken private Medien­unternehmen der Verbreitung von Desinformation aktiv entgegen.

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Ansprechpartner:in
Hartmut Schultz

Pressesprecher

Tel. 0049 170 4332 832

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